Kartoffeln im Hochbeet

Viele Leute die man fragen würde was typisch Deutsch ist, würden wahrscheinlich die Kartoffel
sagen. Kaum ein Gemüse in Deutschland ist so bekannt und beliebt, und das zurecht.

Ein hoher Stärke und Eiweißgehalt und unzählige Zubereitungsmöglichkeiten machen die Kartoffel
zu einem vielseitigen einsetzbaren Lebensmittel. Nun ist es natürlich berechtigt sich die Frage
zu stellen, wie und wo man die Kartoffel im eigenen Garten anbauen kann. Das Hochbeet ist die Antwort.

Doch auf was man alles achten muss, und wann der perfekte Zeitpunkt ist; auf
diese und viele weitere Fragen möchte ich in diesem Artikel eingehen.

Warum der Kartoffelanbau die richtige Wahl ist

Die Kartoffel stammt ursprünglich aus den Hochanden von Peru, Chile und Bolivien und wurde
vor allem durch Seefahrer aus Spanien im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht.

Sie gehört der Familie der Nachtschattengewächse an, und sein wissenschaftlicher Name ist
solanum tuberosum. Was das Ganze für uns Menschen so interessant macht, sind die
Inhaltsstoffe dieser Wunderpflanze.

Die Kartoffel besitzt zum einen viele Kohlenhydrate und wenig Kalorien, was einen lange satt machen lässt, und zum anderen enthält sie viele Nährstoffe wie Ballaststoffe oder Eiweiß, und so gut wie gar kein Fett.

Für den heimischen Anbau eignet sich die Kartoffel besonders gut, da sie sehr wenig Platz braucht, weshalb man sie sogar am Fensterbrett züchten könnte, und viel Erfahrung nicht nötig ist.

Gute Voraussetzungen für Kartoffeln im Hochbeet

Wenn man sich nun für den heimischen Kartoffelanbau entschieden hat, muss man sich natürlich dementsprechend auch darauf vorbereiten.

Zuerst einmal sollte man sich die Frage stellen, wo man die Kartoffel anbauen möchte. In diesem Artikel gehen wir jetzt davon aus, dass du dein Hochbeet schon an einem festen Standort hingestellt hast, sodass die Standortauswahl kein Thema mehr ist.
Wenn du jedoch noch keinen festen Standort für dein Hochbeet hast, ließ dir einmal diesen Beitrag über den Hochbeet Aufstellort durch.

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die einen erheblichen Einfluss auf die Ernte haben wird, ist die Erde. Am besten geeignet für die Kartoffel ist ein Nährstoffreicher und lockerer Boden, ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel Kompost vermischt mit Muttererde.

Wenn man keinen Kompost zur Hand hat, ist es auch möglich gute Bio-Erde im Fachhandel zu kaufen. Auf keinen Fall sollte frischer Mist oder zu stark gedüngte Erde verwendet werden, denn dies könnte Einfluss auf den Geschmack der Kartoffel nehmen.

Nun stellt sich noch die Frage, ob man Saatkartoffeln oder Setzlinge benutzen sollte, diese Frage muss aber jeder für sich entscheiden. Wenn man sich dazu entschließt Saatkartoffeln zu kaufen, sollte man in Erwägung ziehen, dass Saatgut vier bis acht Wochen vorher Vorkeimen zu lassen.

Wenn sie Setzlinge benutzen wollen, sollten sie diese im Normalfall in ihrem regionalen Garten- oder Baumarkt vorfinden.

Außerdem sollten sie am Boden ihres Hochbeetes ein Wühlmausgitter anbringen, da Wühlmäuse sonst zu einem Feind ihrer Kartoffelpflanze werden könnten. Doch Wühlmäuse sind nicht die einzigen Hochbeet Schädlinge – es gibt sonst auch noch:

Die richtige Kartoffel-Sorte auswählen:

Bei der Auswahl der Kartoffelsorte sollte man nicht fahrlässig und auf gut Glück irgendeine
Sorte auswählen.
Die richtige Sorte entscheidet später über Geschmack, Konsistenz und Aussehen der Ernte.
Auch sollten sie bei der Auswahl der richtigen Sorte berücksichtigen, was sie mit der Kartoffel später einmal vorhaben.

Im Allgemeinen kann man sagen das es zwei Grundfragen gibt, die sie sich stellen sollten, bevor sie sich für eine Saat festlegen.

  1. Kocheigenschaft:
    Zum einen gibt es die Frage nach der Kocheigenschaft, hier unterscheidet man von festkochend bis mehlig.
    Ein Beispiel für festkochende Kartoffelsorten sind „Linda“, „Annabelle“ oder „Nicola“. Mehligkochende Kartoffelsorten sind zum Beispiel die Sorten „Augusta“ oder „Adretta“.
  2. Reifezeit:
    Es gibt Kartoffel-Sorten die sind sehr früh reifend oder auch spät reifend.

Der richtige Zeitpunkt für den Anbau einer Kartoffel im Hochbeet

Um den richtigen Zeitpunkt für den Anbau der hauseigenen Kartoffel zu finden, muss man
verschiedene Faktoren berücksichtigen.

Auf jeden Fall sollte man schauen, ob die Kartoffel bereits vorgekeimt hat. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die frühen Kartoffelsorten, wenn sie bereits vorgekeimt sind, Anfang April gepflanzt werden können.
Im Großen und Ganzen kann man den richtigen Anbauzeitpunkt aber nicht verallgemeinern, hier muss je nach Sorte entschieden werden.

Auch ist es für das Überleben der Kartoffel wichtig, dass man mit dem Anpflanzen wartet, bis frostfreies Wetter eingetreten ist; hierzu kann man sagen, dass die Temperaturen mindestens 8 Grad Celsius betragen sollten.
Zum Schutz vor einem späten Frost kann man die Kartoffeln mit Fließ oder Stroh bedecken.

Der Anbau von Kartoffeln im Hochbeet

Wenn man nun all die Fragen geklärt, und die Vorbereitungen getroffen hat, kann es endlich
losgehen. Eigentlich ist der Prozess des Kartoffelanbaus nicht allzu schwer, nichtsdestotrotz
sollten einige Dinge beachtet werden.

Für ein kleines Hochbeet reichen meist schon zwölf Kartoffeln, da Kartoffeln nicht zu eng aneinander gepflanzt werden sollten. Ideal ist ein Abstand von 20 bis 25 Zentimetern.

Sobald erste kräftige grüne Blätter aus der Erde herausschauen, sollte eine weitere Schicht Erde darauf gelegt werden. Dies kann einige Male wiederholt werden, bis ein kleiner bis mittelgroßer Hügel entstanden sind.

Ab dann kann man die Kartoffel einfach wachsen lassen, da die Kartoffel ab dann auch anfangen sollte zu blühen. Während der gesamten Wachstumszeit sollte die Kartoffel immer gut und viel gegossen werden, da die Knollen viel Wasser brauchen.
Staunässe mögen sie aber nicht, wie viele andere Pflanzen auch, jedoch sollte der Wasserabfluss in einem Hochbeet das geringste Problem sein.

Die Ernte von Kartoffeln im Hochbeet

Nicht nur der Anbauzeitpunkt, auch der Erntezeitpunkt wird von der Kartoffelsorte bestimmt.

Frühkartoffeln könne ab Juni geerntet werden. Die späten Sorten können problemlos bis Oktober geerntet werden. Generell kann gesagt werden, dass Kartoffeln drei Monate nach dem Pflanzen auch wieder geerntet werden können.

Hierfür ist ein eindeutiges Startsignal, wenn das Laub der Kartoffel verwelkt, gelb wird, und schließlich die gesamte Pflanze vertrocknet.
Um die Kartoffelernte dann schlussendlich durchzuführen, gibt es verschiedene Hilfsmittel.
Hierfür wäre die Kartoffel-Grabegabel das beste Beispiel.

Die Ernte von Kartoffeln im Hochbeet

Kartoffeln im Hochbeet
  • Gesamtlänge 126cm - optimal zum Ernten von Kartoffeln oder auch anderem Gemüse
  • Müheloses Graben und Einstechen in den Boden dank 4 langer Zinken
  • Kein Beschädigen des Gemüses dank abgerundeter Form
  • Sehr stabiler Spatenstil aus astfreiem Eschenholz
  • Hohe Langlebigkeit dank hochwertigen Stahl-Zinken
  • Optimale Arbeitshöhe