Hochbeeterde – So findest du die richtige Erde für dein Hochbeet

Hochbeeterde – So findest du die richtige Erde für dein Hochbeet

Ein Hochbeet hat viele Vorteile, sodass es sich lohnt in ein Hochbeet, oder sogar mehrere, zu investieren. Einer dieser vielen Vorteile wäre zum Beispiel die höher Temperatur im Inneren des Hochbeetes, sodass deine Pflanzen im Hochbeet schneller wachsen… Und dies geschieht ohne Chemie oder Ähnliches! 
Diese höhere Temperatur entsteht erstens durch mehr Fläche, wo die Sonne das Beet erwärmen kann und zweitens durch den Verrotungsprozess im Hochbeet. Dieser Verrotungsprozess entsteht durch eine Befüllung mit bestimmten, natürlichen Materialien. Welche Materialien dies sind, erkläre ich dir in diesem Beitrag.
Bei Hochbeeten für den Balkon oder zum Beispiel bei Tischhochbeeten, kann man das Hochbeet nicht so wie gewünscht befüllen.
Dies liegt daran, dass ein Tischhochbeet oder ein Balkonhochbeet kleiner von der Höhe ist, als ein „normales“ Hochbeet für den Garten.
Aus diesem Grund braucht man eine spezielle Hochbeeterde, welche alle Nährstoffe besitzt, welche die Erde im Hochbeet durch den Verrotungsprozess bekommt.

Hochbeeterde

Welche Erden-Arten gibt es?

Es gibt sehr viele Erden Arten, jedoch hat jeder dieser unterschiedliche Nährwerte und somit eine unterschiedlichere Zielgruppe von Blumen oder Pflanzen. Ich stelle dir im folgenden die Erden einmal vor.

Herkömmliche Gartenerde

Herkömmliche Gartenerde kennt jeder. Diese Art von Erde gibt es in jedem Gartengeschäft zu kaufen.
Diese herkömmliche Gartenerde gibt es mit erhöhtem Tongehalt, mit einem humusreichen Substrat oder aber auch speziell für besondere Blumen- oder Pflanzenarten.
Diese spezielle Erde ist dann individuell für eine Blumenart oder Pflanzenart konstruiert worden, dass heißt diese Erde wurde mit irgendeinem Mittel verstärkt, was der Pflanze hilft zu wachsen. Diese Mittel sind zum Beispiel Torf, Kalk, Dünger oder Ähnliches.
Diese Mittel stehen aber immer auf dem Verpackungshinweis.

Humuserde

Humuserde ist sehr nährstoffreich und eignet sich hervorragend auch als Hochbeeterde. Dies liegt daran, dass Humuserde, wenn du sie gekauft hast, sehr gut durchlüftet ist, sodass diese Hochbeeterde sich schnell erwärmen lässt. Dadurch wachsen deine Pflanzen im Hochbeet schneller.

Anzuchterde

Anzuchterde ist meistens keimfrei. Diese Erde ist speziell für frisches Saatgut konstruiert worden.
Mit der Anzuchterde wird den jungen Pflanzen ermöglicht, dass sie alle Nährstoffe für sich haben. Das heißt das keine Mikroorganismen oder Pilze jegliche Nährstoffe beanspruchen. Dadurch können die Pflanzen schneller & besser wachsen.

Komposterde

Meiner Meinung nach kennt jeder Hobbygärtner  & jede Hobbygärtnern Komposterde. Diese Erde kann man durch „Abfall“ selbst erstellen und diese Erdenart ist auch noch extremst nährstoffreich.
Komposterde entsteht durch Gartenabfälle und Tiermist. 
Besonders Pferde-, Schweine- oder Kuhmist lassen sich gut als Komposterde nutzen. Wichtig ist nur bei Tiermist, dass es nicht frisch ist, sondern schon ein wenig älter!

Hochbeeterde - Diese solltest du nutzen:

Wie bereits schon am Anfang genannt, gibt es ein bestimmtes Befüllungsprinzip des Hochbeetes. 
Dieses kann man aber zum Beispiel nicht auf dem Balkon machen, da dafür Äste, Kompost und vieles mehr nötig ist und ich denke mal, dass du nicht den ganzen „Dreck“ durch deine Wohnung tragen möchtest, damit du dein Balkon-Hochbeet nutzen kannst.
Dieses Problem haben viele Hobbygärtner, besonders die Gärtner die in der Stadt wohnen.
Dadurch haben sich viele Gartenerdenhersteller auf diese „Nische“ gestürzt und mittlerweile gibt es viele, extra für Hochbeet konstruierte Erden, namens Hochbeeterden.

Ich habe mich bei meinen Gärtnerfreunden durchgefragt und nach ihren Ergebnissen mit der Bio Hochbeeterde von Floragard und allen waren mit dieser Hochbeeterde extrem zufrieden. Dadurch kann ich diese Hochbeeterde nur bestens Empfehlen!

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