Bestes Holz für Hochbeet:

Bestes Holz für Hochbeet:

Hochbeete erfreuen sich tagtäglich an großer Beliebtheit, jedoch bevor das Hochbeet im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon steht, gibt es einige Fragen zu klären.

Die meisten Hochbeet-Neulinge entscheiden sich für ein Holzhochbeet, was grundsätzlich eine gute Entscheidung ist, jedoch sollte auch entschieden werden, welche Holzart man verwendet.

Was für Holzarten gibt es?

Grundsätzlich unterteilt man Bäume und ihr jeweiliges Holz in 2 Kategorien: Nadelhölzer oder Laubhölzer.
Außerdem werden Bäume oftmals, besonders im Handel, in Weichhölzer oder Harthölzer unterteilt.
Der wesentliche Unterschied zwischen den verschiedenen Holzarten ist die Dichte des jweiligen Holzes.

Weichholz = meist Nadelhölzer
Hartholz = meist Laubhölzer

Weichholz

Weichhölzer wachsen meist in kälteren Regionen, sind meist grün und bestehen hauptsächlich aus Nadelhölzern. Außerdem wird weiches Holz im Holzfertigbau als Hauptmaterial eingesetzt, da es eine sehr lange Lebensdauer besitzt.

Nadelhölzer mit Weichholz:

  •  Douglasie
  • Fichte
  • Kiefer
  • Europäische Lärche
  • Tanne
  • Weymouth-Kiefer
  • und viele mehr!

Vorteile & Nachteile von Weichholz:

  • Relativ leicht
  • Günstig
  • Weniger robust
  • Schutzfolie notwendig
  • Veränderung durch Wettereinflüsse

Hartholz

Harthölzer sind deutlich vielfältiger als Weichhölzer: Sie haben unterschiedliche Holz-Farben, aber auch viele unterschiedliche Maserungen.

Laubhölzer mit Hartholz:

  •  Afrikanisches Mahagoni
  • Amerikanisches Mahagoni
  • Ahorn
  • Azobe
  • Balau
  • Birke
  • Buche
  • Afrikanisches Ebenholz
  • Europäische Eiche
  • Robinie
  • Teak
  • Ulme
  • Walnuss
  • Weißbuche
  • und viele mehr!

Vorteile & Nachteile von Hartholz:

  • Langlebig
  • Keine Schutzfolie notwendig
  • Formstabil
  • Hohes Gewicht
  • Relativ teuer
  • Nicht für Balkon geeignet

Welche Holzart ist für ein Hochbeet am Besten geeignet?

Grundsätzlich sind Harthölzer deutlich besser für ein Hochbeet geeignet als Weichhölzer.
Dies liegt daran, dass Weichhölzer zu schnell anfangen zu verroten, da das Hochbeet aus Holz im Garten viel Feuchtigkeit ausgesetzt ist.

Bei Weichhölzern würde sich der Rahmen des Hochbeetes zu schnell zersetzen. Meist hilft auch eine gute Pflege nicht viel. Außerdem kann das Weichholz besonders durch Moos, welches schnell an feuchten und dunklen Stellen wächst, kann das Hochbeet angegriffen werden.
Ich persönlich würde immer nur ein Hochbeet aus Hartholz kaufen oder selber bauen, da mir die Lebensauder trotz guter Pflege einfach zu kurz wäre… Schließlich kauft man sich ein Hochbeet ja nicht alle Tage oder?

Wie lange hält ein Hochbeet aus Holz?

Dies ist eine sehr gute und vor allem auch berechtigte Frage! Schließlich überlegt und plant man den Kauf eines Hochbeetes gut durch und möchte, dass das Hochbeet schon die nächsten paar Jahre überlebt und ertragsreich für uns Gemüse produziert.

Die Fragen kann man im Groben so nicht pauschal beantworten, da es hauptsächlich auf eine sehr gute Pflege, aber auch sehr stark von der Witterung abhängig ist. Mehr über die Pflege deines Hochbeetes erfährst du hier. Außerdem solltest du dein Hochbeet besonders für die kalten Tage und Nächte im Winter winterfest machen.

Das beste Holz für ein Hochbeet:

Für ein Holzhochbeet bieten sich jegliche Harthölzer an – dazu aber oben mehr. Hauptsache du verwendest keine Weichhölzer!
Im Handel bestehen die meisten Hochbeete aus Lärche, Douglasie, Robinie oder auch Eiche. Diese unterschiedlichen Holzarten haben sich im Laufe der Zeit bewährt.

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